Camargue

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Camargue – Plaine de la Camargue ( Grand Camargue ) – begrenzt von zwei großen Rhônearmen, wird seit 1970 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Darin befindet sich das Naturschutzgebiet  ( Réserve Naturelle National ), welches größtenteils vom Étang de Vaccarès gebildet wird und über 400 Vogelarten Schutz- und Lebensraum bietet. Der Zwergflamingo  (Phoeniconaias minor) und der rosa Flamingo (Phoeniconaias roseus) stellen mit einer Körpergröße von 95 cm und 155 cm und ihrer weit sichtbaren rosa Gefiederfarbe mit ca. 45 000 Individuen die auffälligsten Vögel in der Sumpflandschaft dar. Generell sind die Vögel mit hoher Verlässlichkeit an den Lagunen und Brackwasserseen zu beobachten, wo eine ihrer Hauptnahrungsquellen gedeiht – kleine Salinenkrebse, deren Farbstoffe auch die Färbung des Gefieders bewirken. Da nicht die gesamte Flamingopopulation im Frühherbst nach Nord- und Westafrika zieht, sondern ein Teil vor Ort überwintert, ist die Beobachtung der Vögel ganzjährig möglich. Von Dezember bis Ende Februar läßt sich das Balzverhalten beobachten, welches über 12 streng ritualisierte Gesten des Imponiergehabes verfügt ( Parc Ornitologigue du Pont Gau ). Zur reichen Wasservogelfauna der Camargue zählen aber auch Brutvorkommen nahezu aller europäischen Reiherarten. Besonders allgegenwärtig sind die weißen Seidenreiher, die hier zu Tausenden leben. Neben der Vogelwelt stellen die Herden weißer Camarguepferde und der noch zahlreicheren Herden der Camarguestiere weitere Attraktionen dar.

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