Patagonien

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Patagonien – eine Landschaft für Menschen, die eine unverfälschte Natur zu schätzen wissen. Im Süden Argentiniens an den Ufern des Lago Argentino treffen riesige Gletscherzungen auf das milchig trübe Smaragdgrün des größten Sees Südamerikas.  Der stetig wehende kühle Wind läßt keinen Zweifel aufkommen, hier befindet sich das 257 qkm große Perito Moreno Eisfeld, das größte außerhalb der Polkappen. Das Grenzgebiet zu Chile ist der Geburtsort von über fünfzig Gletschern. Eine sechszig Meter hohe eisige Abbruchkanten durchzogen von Rissen und Spalten, in denen das reine Blau des zusammengenpressten Gletschereises verheißungsvoll leuchtet. Dort wo der Eispanzer den Felsen wieder freigibt, zeigt sich die enorme Energie des Gletschereises in Form von Spurrillen eingefräßt in das granitharte Gestein.  Doch wehe man kommt der Gletscherkante zu nahe: große Eisblöcke brechen unvermittel berstend hervor, rollen in die Lagune und erzeugen eine riesige Flutwelle. Die Zacken des 3400 m in die Höhe ragenden Fitz – Roy Massivs grüßen weithin sichtbar und zeigen einer Kompassnadel gleich die Richtung zum Eldorado für Freeklimber. Hier gibt sich das Völkchen der Bergsteigerelite ein Stelldichein, um in Freeklimbertechnik die waghalsigsten Routen zu klettern. Wenn das wechselhafte Wetter mitspielt – wenn nicht, dann hängt man in der Chocolateria bei Maria seinen Gedanken nach oder besucht kleine, spontan entstandene Straßenmärkte, auf denen Kletterutensilien ihren Besitzer wechseln.

 

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