China – Südchinas Perlen

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China – neben Indien das bevölkerungsreichste Land der Welt, entwickelt sich zusehends zu einem modernen Global Player. Während in Europa die Kenntnisse über das Leben im Reich der Mitte erschreckend gering sind, mutiert China von einem Billigland und Plagiatverwerter zum wirtschaftlichen Weltführer. Die Führung der Kommunistischen Partei Chinas – Topmanager aus der eigenen Wirtschaft und die leistungsstärksten Studenten – verfolgen strategisch nur ein Ziel: im Jahr 2025 die Nummer eins der Weltwirtschaft zu sein. Das chinesische Engagement weltweit, der Ausbau der legendären Seidenstrasse im Sinne einer asiatisch-eurasischen Schnellverbindung – der Warentransport wird allein dadurch um eine Woche verkürzt – läßt an der Ernsthaftigkeit dieses Megaunternehmens nicht zweifeln. Also allerhöchste Zeit, dieses Land zu bereisen und die weißen Flecken der Unkenntnis zu tilgen. Nun ja, China ist so groß wie Europa, da empfiehlt es sich, irgendwo klein zu beginnen. Die `Perlen des Südens` findet der Reisende entlang des Perlflußes, eine der Hauptverkehrsadern im Süden und Südwesten des Landes. Einfallstor Hongkong: noch ein Wirtschaftszentrum, mit Sonderrechten ausgestattet seit der Angliederung an China 1997, die fünfzigjährige Übergangszeit tickt bedingungslos herunter und läßt die Eigenständigkeit mehr und mehr schwinden. Weiter flussaufwärts macht Guangzhou – auch Kanton genannt – eine rasante Entwicklung zur Megacity durch, seine 17 Millionen Einwohner erleben einen Transfer in die Zukunft in Echtzeit. Wo noch vor wenigen Jahren Maisfelder sprießten, sind riesige Wolkenkratzer in den Himmel gewachsen und bilden den Rahmen für gigantische Bankhäuser mit modernsten Fassaden und mit 600 m einen der höchsten Fenrsehtürme der Welt. Neben den technischen Errungenschaften stellen die Naturschönheiten einen willkommenen Kontrast dar, zusätzlich verzaubert den Reisenden der Zen Buddhismus mit seinen wunderbaren Tempeln. Hier findet der Han Chinese Erlösung und Trost und empfängt das Versprechen auf ein besseres Leben. Den wohl stärksten Eindruck auf den Reisenden hinterläßt das Essen mit seiner Kultur. Auf den Märkten und in den Restaurants erlebt der westliche Besucher unmittelbar was es heißt, ein 1,3 Milliarden großes Volk zu ernähren – bleibende Eindrücke sind garantiert.

Finnland

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Finnland, die Kühlbox Europas, bietet im Winter neben seinen zu Winterpalästen mutierten Mischwäldern ein einmaliges Naturschauspiel: die Aurora borealis. Während das Leben unter meterdickem Schnee zu erstarren scheint, herrscht eine für europäische Verhältnisse klirrende Kälte. Um dem wehenden Himmelskino bei klarer Sicht beizuwohnen, trotzt man Temperaturen von unter minus 20 Grad. Der Schnee ist trocken und das reflektierte Restlicht illuminiert die terrestrische Bühne, über dem sich gelblich-grünliche ( Sauerstoffatome ) und weißlich – violette ( Stickstoffatome ) Schleier ein Stelldichein geben. Entlang der magnetischen Feldlinien entwickelt sich das Lichtspektakel und scheint einer unsichtbaren Choreografie zu folgen – immer neue Figuren unterschiedlicher Farbintensität bauen sich auf und erlöschen ebenso wieder, der Beobachter ist gefordert. Am Polarkreis besteht die höchste Wahrscheinlichkeit, diesem Spektakel beizuwohnen, allerdings gibt es dafür keine Garantie. Bei klarem Himmel, bei Neumond und in den Wintermonaten stehen die Chancen gut, die Polarlichter zu erleben. Tagsüber bieten Rentierschlittenfahrten durch den Winterwald Gelegenheit, den Samen beim täglichen Überleben über die Schulter zu schauen und das Lasso werfen zu trainieren, um die semi-wilden Rentiere einzufangen.

Iran

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Persien – Seidenstraße – Karawansereien! Antike Städte und islamische Kunst. Das Land zwischen Innerasien und Arabien, Indien und Mesopotamien zog schon seit der Antike Reisende in seinen Bann, Marco Polo und sein Vater Niccolo durchquerten auf ihren Handelsexpeditionen nach China das von Mongolen beherrschte Persien. Wissenschaft, Kunst und Handwerk sowie der Reichtum des Safawidenreiches zogen europäische Kaufleute, Diplomaten, Künstler und Wissenschaftler an. Von der persischen Kultur fasziniert waren auch alle Eroberer, von Alexander dem Großen über die muslimischen Araber bis hin zu den Mongolen und Türken. Noch heute assoziiert der Europäer mit Persien eine Märchenhaftigkeit, zahlreiche Karawanen durch unendliche Wüsten ziehend. Die moderne Islamische Republik Iran kennen wir nur aus der politischen Berichterstattung, der Islam bleibt fremd und wirkt abschreckend. Höchste Zeit diesem Land einen Besuch abzustatten und sich ein eigenen Eindruck über Gastfreundschaft, modernem Leben und Sehnsüchten der Jugend zu verschaffen. Über Grenzen und Ideologien hinweg.

Rom

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Rom – im heiligen Jahr eine doppelte Belohnung! Die ewige Stadt am Tiber offenbart all seine Schätze und Wunder, Kunst und Künstler, und als upgrade gibt es die Absolution aller Sünden! Italiens Hauptstadt ist eine florierende wirtschaftliche Metropole mit einem sehr vitalen, kulturellen Leben. Als Innenstadt Roms gilt der Bereich innerhalb der Aurelianischen Mauer, die im 3. Jahrhundert um das Gebiet der sieben Hügel errichtet wurde. Das historische Zentrum breitet sich zum großen Teil am linken Ufer des Tibers aus. Hier befinden sich die meisten und größten Baudenkmäler aus der Antike. Die Vatikanstadt mit dem weithin sichtbaren Petersdom befindet sich jedoch auf der rechten Seite des Tiber. Das historische Zentrum von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO 1980 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Vatikan mit dem mächtigen Petersdom ist das geistliche Zentrum der römisch-katholischen Kirche. Rom spielt auch eine führende Rolle im italienischen Kulturleben. Im Opernhaus der Stadt, das zu den größten Italiens zählt, werden Opernaufführungen geboten, die im Sommer auch in den Caracalla-Thermen stattfinden. Das älteste Museum Roms sind die 1471 eingerichteten Capitolinischen Museen, die neben den wesentlich größeren Vatikanmuseen zu den bedeutendsten Kunstkollektionen Roms zählen. Das kulinarische Angebot in Rom ist abwechslungsreich und reicht von der Küche berühmter Köche bis zur typisch römischen Küche mit Zubereitung von Schalentieren, Spezialitäten aus Latium bis hin zu Fischgerichten.

Patagonien

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Patagonien – eine Landschaft für Menschen, die eine unverfälschte Natur zu schätzen wissen. Im Süden Argentiniens an den Ufern des Lago Argentino treffen riesige Gletscherzungen auf das milchig trübe Smaragdgrün des größten Sees Südamerikas.  Der stetig wehende kühle Wind läßt keinen Zweifel aufkommen, hier befindet sich das 257 qkm große Perito Moreno Eisfeld, das größte außerhalb der Polkappen. Das Grenzgebiet zu Chile ist der Geburtsort von über fünfzig Gletschern. Eine sechszig Meter hohe eisige Abbruchkanten durchzogen von Rissen und Spalten, in denen das reine Blau des zusammengenpressten Gletschereises verheißungsvoll leuchtet. Dort wo der Eispanzer den Felsen wieder freigibt, zeigt sich die enorme Energie des Gletschereises in Form von Spurrillen eingefräßt in das granitharte Gestein.  Doch wehe man kommt der Gletscherkante zu nahe: große Eisblöcke brechen unvermittel berstend hervor, rollen in die Lagune und erzeugen eine riesige Flutwelle. Die Zacken des 3400 m in die Höhe ragenden Fitz – Roy Massivs grüßen weithin sichtbar und zeigen einer Kompassnadel gleich die Richtung zum Eldorado für Freeklimber. Hier gibt sich das Völkchen der Bergsteigerelite ein Stelldichein, um in Freeklimbertechnik die waghalsigsten Routen zu klettern. Wenn das wechselhafte Wetter mitspielt – wenn nicht, dann hängt man in der Chocolateria bei Maria seinen Gedanken nach oder besucht kleine, spontan entstandene Straßenmärkte, auf denen Kletterutensilien ihren Besitzer wechseln.

 

Atacama Wüste

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Atacamawüste – im Nordwesten Argentiniens gelegen und etwa 15 Millionen Jahre alt. Die Atacama liegt im Regenschatten der Anden im Grenzgebiet zu Chile und zählt zu den wasserärmsten Gebieten der Welt. Im Jahresmittel fällt hier nur etwa ein Fünfzigstel der Regenmenge, die im Death Valley in den USA gemessen wird. Es gibt Wetterstationen in der Atacama, die in ihrer Geschichte nicht einen Tropfen Niederschlag verzeichnet haben. Es herrschen große Temperaturunterschiede zwischen Tag (30 °C) und Nacht (−15 °C). Ein auffälliges Landschaftselement in der Atacama sind die zahlreichen Salzwüsten, das Altiplano oder Hochplateau ist ein Ort der Superlative und Extreme, eingebettet zwischen den Bergketten der Anden. Die Region beherbergt ausgedehnte Salzseen, riesige Vulkane, von ihrem Mineralgehalt bunt schillernde Lagunen mit dem sich darüber spannenden atemberaubend klaren Nachthimmel.

Georgien

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Über die Entstehung ihres Landes erzählen sich die Georgier folgende Geschichte: der Schöpfer der Erde hatte alle Länder an die Menschen verteilt und für sich ein kleines, aber feines Gebiet zurückbehalten. Von der Verteilung müde, wollte sich der Erschaffer der Welt unter einem Baum ausruhen und fand zu seinem Erstaunen einen bärtigen Mann schlummernd vor. Der Schöpfer erkundigte sich, warum er sich nicht wie die anderen um ein Gebiet bemüht hatte, dieser gab zu verstehen, dass er mit dem was er besaß zufrieden sei und dankte Gott für sein Leben. Der Schöpfer, angetan von soviel Bescheidenheit und Gottesfürchtigkeit, überlies dem Mann das letzte Stück Erde, welches er eigentlich für sich selbst gedacht hatte. Auf den Besucher Georgiens wartet demnach ein sehr reizvolles Land mit beeindruckenden Bergformationen, üppigen Blumenwiesen sowie eine dem orthodoxen Christentum geweihte Kirchen mit gottesfürchtigen Menschen – alles etwas aus der Zeit gefallen.

Botswana

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Okawangodelta – im Nordwesten Botswana liegt das Okowangodelta, das große Binnendelta des Flusses Okawango, das größte der Welt. Das bezaubernd schöne Land im südlichen Afrika ist nicht nur für das Okavangodelta bekannt, sondern ebenso für grandiose Landschaften und für seine Nationalparks und Schutzgebiete, die zu den besten Safari-Regionen der Welt zählen. Hier treffen Savanne, Buschland und Sümpfe aufeinander. Es sind vor allem die vielfältige Fauna in Botswana und die großen Tierherden, die in den berühmten Nationalparks und Wildschutzgebieten Chobe, Moremi und Central Kalahari, Nxai Pan und Makgadikgadi ihr Zuhause haben. Ein atemberaubender Rundflug über das Delta ist eigentlich schon „Pflicht“ und aus der Vogelperspektive kann man die einzigartige Schönheit des Deltas genießen.

Camargue

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Camargue – Plaine de la Camargue ( Grand Camargue ) – begrenzt von zwei großen Rhônearmen, wird seit 1970 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Darin befindet sich das Naturschutzgebiet  ( Réserve Naturelle National ), welches größtenteils vom Étang de Vaccarès gebildet wird und über 400 Vogelarten Schutz- und Lebensraum bietet. Der Zwergflamingo  (Phoeniconaias minor) und der rosa Flamingo (Phoeniconaias roseus) stellen mit einer Körpergröße von 95 cm und 155 cm und ihrer weit sichtbaren rosa Gefiederfarbe mit ca. 45 000 Individuen die auffälligsten Vögel in der Sumpflandschaft dar. Generell sind die Vögel mit hoher Verlässlichkeit an den Lagunen und Brackwasserseen zu beobachten, wo eine ihrer Hauptnahrungsquellen gedeiht – kleine Salinenkrebse, deren Farbstoffe auch die Färbung des Gefieders bewirken. Da nicht die gesamte Flamingopopulation im Frühherbst nach Nord- und Westafrika zieht, sondern ein Teil vor Ort überwintert, ist die Beobachtung der Vögel ganzjährig möglich. Von Dezember bis Ende Februar läßt sich das Balzverhalten beobachten, welches über 12 streng ritualisierte Gesten des Imponiergehabes verfügt ( Parc Ornitologigue du Pont Gau ). Zur reichen Wasservogelfauna der Camargue zählen aber auch Brutvorkommen nahezu aller europäischen Reiherarten. Besonders allgegenwärtig sind die weißen Seidenreiher, die hier zu Tausenden leben. Neben der Vogelwelt stellen die Herden weißer Camarguepferde und der noch zahlreicheren Herden der Camarguestiere weitere Attraktionen dar.

Malaysia

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Malaysia – gilt ökonomisch und politisch als eines der stabilsten Länder Südostasiens und ist ein an Bodenschätzen und Rohstoffen (Kautschuk, Palmöl) reiches Land. Das Klima des Landes ist tropisch/äquatorial. Es wird von April bis Oktober durch den Südwestmonsun und von Oktober bis Februar durch den Nordostmonsun gekennzeichnet. Im Westen wie im Osten herrscht eine ähnliche Landschaft, die aus Ebenen entlang der Küsten besteht, während im Hinterland, das in der Regel dicht mit tropischem Dschungel bewaldet ist, Hügel und teilweise sehr hohe Berge dominieren. Malaysia ist ein Land, das generell das ganze Jahr über problemlos bereist werden kann. Im Flachland ist es durchgehend tropisch-heiß und in den höheren Lagen eher mitteleuropäisch warm. Wer eine Reise plant, sollte seine Tour durch Malaysia so legen, dass die Monsunphasen an der Ost- und Westküste der Halbinsel und auf Borneo jeweils vermieden werden. 

Wer vor allem zum Tauchen nach Malaysia fliegt, sollte möglichst in den Sommermonaten verreisen: Die Ostküste mit den beliebten Urlaubsinseln Tioman, Redang und Perhentian ist dann weitestgehend trocken und bietet herrliche Tauchreviere. Auch auf Borneo ist es dann relativ trocken und die Bedingungen zum Tauchen sind ideal, somit herrscht dann die beste Reisezeit für Tauchbegeisterte. Wer hingegen vor allem an Kultur und Sightseeing interessiert ist und lediglich einige wenige entspannende Strandtage mit einplant, der hat im Winter die beste Reisezeit für Malaysia: Dann ist es an der Westküste trocken und warm und selbst in Kuala Lumpur sind die Temperaturen erträglich. Für Badeferien in Langkawi ist es ebenfalls die beste Reisezeit. Etwa zwei Drittel der Oberfläche von Malaysia ist von tropischem Regenwald bedeckt. Manche Gebiete des Regenwaldes sind bis zu 130 Millionen Jahre alt. Die Regenwälder des Landes gehören zu den artenreichsten Regionen weltweit, insbesondere auf Borneo, wo auf jeden Hektar Land 240 verschiedene Baum- und Pflanzenspezies kommen. Das Land bietet Natur pur!